"Der Kreis schließt sich - Jahrzehnte des Friedens sind keine Garantie"

Der Kreis schließt sich eine eindrucksvolle Schilderung der Nachkriegszeit aus Sicht einer vor den Nazis geflohenen und 1946 aus dem Schweizer Exil nach Deutschland zurückgekehrten jungen jüdischen Frau. Das Buch spannt den Bogen von der Heimkehr aus dem Exil bis in die neunziger Jahre.

Mit diesen Erinnerungen an die Nachkriegszeit schließt Edith Dietz ihr Werk ab. Die autobiographischen Aufzeichnungen sind ein zeitgeschichtliches Dokument von hohem Wert.

1942 als Jüdin aus Deutschland in die Schweiz geflohen, kehrte Edith Dietz, inzwischen verheiratet mit einem aus politischen Gründen emigrierten Deutschen, 1946 zurück. Aus persönlicher Sicht setzt sie sich mit ihren Erfahrungen in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft auseinander. Sie schildert ihr Leben an der Seite des Karlsruher KPD-Stadtrats Friedrich Dietz, stellt aber auch Rückbesinnungen über das Schicksal der von den Nazis verfolgten Juden und deren Zukunft in Deutschland nach dem Ende der Nazi-Herrschaft an.

»Ich möchte dazu beitragen, daß nie wieder ein Terror-Regime Macht erhält. Ich habe die Nazizeit überlebt. Mein Überleben gibt mir die Möglichkeit zu diesem Einsatz. Damit hat sich für mich der Kreis geschlossen.« (aus dem Nachwort von E. Dietz)

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ISBN 3-86099-518-9

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